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Gerüche bewusst managen
29. September 2026
Sauberkeit, Licht, Einrichtung und Temperatur: Wenn es um die Qualität von Innenräumen geht, spielen viele Faktoren eine Rolle. Doch ein Aspekt wird häufig erst wahrgenommen, wenn etwas nicht stimmt: der Geruch. Gerade wenn sich das Leben ab Herbst wieder stärker nach drinnen verlagert, können Gerüche in intensiv genutzten Räumen schnell zum Thema werden. Rentokil Initial erklärt, warum es beim professionellen Duftmanagement gar nicht um möglichst viel Duft geht, sondern um das richtige Gespür für Raum und Nutzung.
Ein aufgeräumter Eingangsbereich, eine modern eingerichtete Lobby oder ein frisch gereinigter Fitnessraum können optisch beeindrucken und trotzdem unangenehm wirken. Denn wie wir eine Umgebung wahrnehmen, hängt nicht allein davon ab, was wir sehen. Insbesondere Gerüche prägen unseren ersten Eindruck.
Welche Bedeutung ihnen zukommt, zeigen Zahlen des Umweltbundesamtes. In einer Befragung gaben 76 Prozent der Teilnehmenden an, sich durch Gerüche im Innenraum gestört zu fühlen. Besonders häufig wurde über Bürogebäude geklagt. Gleichzeitig warnt das Umweltbundesamt davor, unangenehme oder auffällige Gerüche einfach mit Duftstoffen zu überdecken, da die Ursachen betrachtet werden sollten.
Genau hier setzt professionelles Duftmanagement an. Bevor ein Duft eingesetzt werden soll, gilt es, grundlegende Fragen zu klären: Woher kommt der unangenehme Geruch? Wie und von wie vielen Menschen wird der Raum genutzt? Und welches Ziel soll überhaupt erreicht werden?
„Gerüche fallen uns häufig erst bewusst auf, wenn wir sie als störend empfinden“, sagt Enzo Fisauli, Category Director Hygiene & Wellbeing bei Rentokil Initial. „Dabei lohnt es sich, das Thema genauso bewusst zu betrachten wie Licht, Einrichtung und Sauberkeit. Das bedeutet aber nicht, jeden Raum stur zu beduften. Manchmal ist die Neutralisierung eines unangenehmen Geruchs gefragt, manchmal kann hingegen ein dezenter Duft die gewünschte Atmosphäre unterstützen.“
Denn Gerüche wirken unmittelbar auf unsere Emotionen und unser Gedächtnis, da sie direkt mit dem limbischen System im Gehirn verbunden sind. Ein bestimmter Duft kann innerhalb von Sekunden intensive Assoziationen hervorrufen – sei es Sonnencreme, die an Urlaub erinnert, oder frisch gebackenes Brot, das Kindheitsgefühle weckt. Unternehmen und Einrichtungen sollten daher das Thema Duftmanagement stets mit großer Sorgfalt behandeln. Schließlich ist Geruch sensibel und höchst individuell: Was eine Person als angenehm empfindet, kann eine andere als störend wahrnehmen.
Ein professionelles Konzept berücksichtigt deshalb immer den jeweiligen Raum und seine Nutzung. Schließlich stellt eine Sportumkleide andere Anforderungen als eine Hotellobby, ein Pflegeheim andere als ein Geschäft oder ein Büro.
Hierbei ist auch die Intensität entscheidend. „Ein gutes Geruchskonzept sollte sich nicht in den Vordergrund drängen“, erklärt Fisauli. „Das Ziel ist nicht, dass jemand einen Raum betritt und als Erstes denkt: Hier wurde ein Duft eingesetzt. Vielmehr sollte die gesamte Umgebung stimmig wirken.“ Reinigung und ausreichender Luftaustausch bleiben die Grundlage; professionelles Duftmanagement kann diese Maßnahmen ergänzen, nicht aber ersetzen.
Vor diesem Hintergrund erweitert der Geschäftsbereich Hygiene & Wellbeing von Rentokil Initial im September sein Angebot im Bereich Duftmanagement. Mit Genie und Premium Scenting stehen Unternehmen dabei zwei unterschiedliche Produktlösungen zur Auswahl.
Das Genie-System hat seinen Ursprung im Waschraumportfolio von Initial, kann aber auch außerhalb von Waschräumen eingesetzt werden. Es eignet sich für Räume bis zu 300 Kubikmetern. Premium Scenting stammt aus dem Portfolio von Ambius und Baumhaus und bietet eine größere Auswahl hochwertiger Düfte für größere Räume bis zu 500 Kubikmetern. Beide Lösungen werden künftig über Initial, Ambius und Baumhaus angeboten und je nach Einsatzort und gewünschter Wirkung individuell ausgewählt.
Die Systeme arbeiten mit einer innovativen, patentierten Vernebelungstechnologie, die für eine gleichmäßige und langanhaltende Duftverteilung sorgt. Die eingesetzten Düfte entsprechen dem IFRA-Verhaltenskodex sowie den strengeren internen Richtlinien von Rentokil Initial. Sie sind als leicht biologisch abbaubar zertifiziert und enthalten keine bekannten Atemwegsallergene.
Welche der beiden Lösungen sinnvoll ist, entscheiden die Experten anhand der Gegebenheiten vor Ort. Dabei spielen unter anderem Raumgröße, Nutzung und gewünschte Wirkung eine Rolle. Die Teams von Initial, Ambius und Baumhaus begleiten Unternehmen von der Auswahl und Installation bis zum laufenden Service.
„Am Ende geht es nicht darum, dass jeder Raum nach etwas Bestimmtem riecht“, fasst Fisauli zusammen. „Es geht darum, Geruch als einen Teil der Raumqualität ernst zu nehmen und bewusst damit umzugehen.“
Enzo Fisauli ist Category Director Hygiene & Wellbeing bei der Rentokil Initial GmbH & Co. KG. © Rentokil Initial
Ein Initial Servicemitarbeiter prüft das installierte Duftsystem und stellt die passende Anwendung für den jeweiligen Raum sicher. © Rentokil Initial